Marianne leidet, wie etwa 800000 Menschen in Deutschland, an der Alzheimer-Krankheit. Sie martert sich, ihre Gedanken auszudrücken, doch die Worte stellen sich nicht ein. Mit wachsender Angst registriert sie, wie sie langsam in das dunkle Reich des Vergessens gleitet. Die Krankheit ist bereits fortgeschritten. Ihr Mann Heinrich muss sich allein um die Verrichtungen des Alltags kümmern. Es kostet ihn viel Kraft, gleichzeitig seine Frau durchgängig zu betreuen. Er fühlt sich allein gelassen. Seine Tochter Petra wirft ihm vor, Marianne wie ein kleines Kind zu behandeln und so ihre Unselbstständigkeit zu forcieren. Ohne vorher mit seiner Familie zu reden und obwohl er seine Frau nicht verlieren möchte, sucht Heinrich nun ein Pflegeheim auf. Und dann verschwindet Marianne ...