Moskau, 1865: Noch ist Peter Tschaikowsky nicht berühmt, der große Durchbruch lässt auf sich warten. Nur die kleine Tänzerin Nastassja glaubt an ihn und liebt ihn abgöttisch. Da begegnet er auf einem Ball in Moskau Katja, seiner großen Jugendliebe wieder, die er einst aus Armut und Not verlassen hatte. Sie lieben sich noch immer, doch Katja ist jetzt mit dem reichen Murakin unglücklich verheiratet, kann ihn aber nicht verlassen. Um Tschaikowsky nicht zu verlieren, wird sie mit Hilfe eines Freundes seine Mäzenin und verhilft ihm so zum großen Durchbruch ...

Zarah Leanders Metier waren melodramatische Musikfilme. Keine, so hieß es, konnte so attraktiv unglücklich sein wie diese Schwedin in deutschen Diensten. Dem NS-Regime verdankte sie ihren Erfolg, und dafür gab sie der Propaganda eine Stimme. So wie in diesem prächtig ausgestatteten und inszenierten Melodram von Carl Froelich, in dem sie als schöne Katharina "Katja" Alexandrowna so schön schluchzt. Regisseur Froelich ("Die Umwege des schönen Karl", "Die vier Gesellen"), seit 1933 NSDAP-Mitglied und seit 1939 Präsident der Joseph Goebbels unterstellten Reichsfilmkammer, drehte hier mit großen Staraufgebot. Der Film war seinerzeit ein riesiger Kassenschlager.

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