Ray Breslin verdient sein Geld damit, dass er sich einsperren lässt, um anschließend die Sicherheitslücken zu nutzen, um auszubrechen. Für seine Dienste lässt sich der Sicherheitsexperte durchaus fürstlich entlohnen. So wird er engagiert, um ein neues High-Tech-Hochsicherheitsgefängnis auf die Ausbruchsicherheit zu untersuchen. Einmal im Knast gelandet, stellt er schnell fest, dass er gelinkt wurde und nun in einer Falle sitzt, aus der er offenbar wirklich kein Entrinnen gibt. So ist er den sadistischen Wächtern ebenso ausgesetzt wie dem überheblichen Anstaltsleiter, der offenbar weiß, mit wem er es zu tun hat. Erst als Breslin auf den Mithäftling Emil Rottmayer trifft, sieht er seine Chance zum Ausbruch gekommen. Gemeinsam schmieden sie einen Plan ...

Die schlechte Story wird allenfalls noch von den schlechten Darstellerleistungen in den Schatten gestellt. Regisseur Mikael Håfström ("The Rite - Das Ritual") hat schon häufiger bewiesen, dass er kein großer Geschichtenerzähler ist, aber was er hier bietet, ist derart strunzdumm, dass einem die Nackenhaare zu Berge stehen. Wäre das Aufeinandertreffen von Schwarzenegger und Stallone in den Achtzigerjahren noch ein Knüller gewesen, ist es nun eher ein Gerontentreff der albernen Art, die vor unfreiwilliger Komik nur so strotzt. Hier bleibt man nur sitzen, weil man nicht fassen kann, mit welchen Blödelleien dem Publikum Geld aus der Tasche gezogen wird. Ein ideenloser Graus!



Foto: Concorde