Tayyar und Davut waren einst die besten Freunde und zogen sogar zusammen aus ihrem Viertel Eschref Pascha in Izmir nach Istanbul. Während Tayyar zum Mafiaboss aufgestiegen ist, hat es für Davut nur zu einem kleinen Teehaus in seinem Viertel gereicht. Ihre Freundschaft ist allerdings an der Liebe zu einer Frau zerbrochen, denn beide Männer hatten sich einst in Madam Eleni verliebt. Und die musste, obwohl sie eigentlich Davut liebte, den mächtigen Tayyar heiraten und gebar ihm eine Tochter. Da Eleni Tayyars Liebe jedoch nicht erwiderte, verließ er sie und will sich nun am Davut rächen. Deshalb versucht er, Davuts Adoptivsohn Nusrat mit Geld und falschen Versprechungen auf seine Seite zu ziehen ...

Sein tragi-komisches Kinodebüt lehnte der türkische TV-Regisseur Hüdaverdi Yavuz lose an das gleichnamige, erfolgreiche Theaterstück von Burak Tank an, das in den letzten drei Jahren in der Türkei große Bühnenerfolge feierte. Yavuz zeigt hier, wie alte Freunde zu Widersachern werden und auch nicht davor zurückschrecken, die jeweiligen Angehörigen auf ihre Seite zu ziehen. Dabei werden so universelle Themen wie gute Nachbarschaft, Vertrauen, Liebe und gegenseitiger Respekt thematisiert. Das ist durchaus realistisch inszeniert und von der aus Theater- und Kinodarstellern zusammengesetzten Schauspieler-Crew gut gespielt. Noch dazu beruht die Geschichte auf wahren Begebenheiten.



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