Da die alte Großmutter als Trauzeugin auserkoren wurde, macht sie sich mit ihrer gesamten zwölfköpfigen Familie in einem alten Campingbus auf die beschwerliche Reise von Buenos Aires in die weit entfernte argentinische Provinz. Während der Fahrt kommt es natürlich unter den Familienmitgliedern zu einigen Streitereien...

"Die rollende Familie" versteht sich als Road-Movie. Doch was Regisseur Pablo Trapero hier abgeliefert hat, ist filmisch unzulänglich und zudem inhaltlich langweilig. Manchmal scheint es doch schwierig zu sein, Bilder einer tollen Landschaft mit einer Kamera einzufangen. Denn selbst das gelingt dem Regisseur nie. Außerdem wirkt das, was wohl witzig gemeint war, lediglich stumpf und aufgesetzt. Da gibt es auf jeden Fall interessantere Werke aus Lateinamerika.

Foto: Kairos