Louis de Funès (Foto) jagt wieder Fantomas, der sich weiterhin auf freiem Fuß befindet. Diesmal bringt das Verbrechergenie mit der Maske Professor Marchand in seine Gewalt, der todbringende Strahlen erfunden hat. Der Verbrecher will sich damit die Weltherrschaft an sich reißen. Doch Widerstand regt sich: Kommissar Juve von der Pariser Polizei, der Journalist Fandor, und seine Braut, die Fotografin Hélène, sehen dem kriminellen Treiben nicht tatenlos zu. Bis sie Professor Marchand aus Fantomas' Klauen befreien können, geraten sie allerdings erst einmal selbst in Gefangenschaft - und damit höchste Lebensgefahr ...

Auch der zweite der drei "Fantomas"-Filme von André Hunebelle bietet einen für die Entstehungszeit temporeichen Mix aus Krimi-Spannung, Action und Humor. Wie schon im Fantomas läuft am Ende alles auf eine gigantische Verfolgungsjagd hinaus. Die Spezialeffekte sind nach heutigen Maßstäben schauerlich, doch ihren Reiz beziehen die Fantomas-Filme auch aus dem naiven Charme, der sich aus ihrer vollkommenen Künstlichkeit ergibt. 1966 folgte mit "Fantomas bedroht die Welt" der letzte Teil der Trilogie.

Foto: Universum