Der undurchdringliche Dschungel auf Borneo gegen Ende des Zweiten Weltkriegs: Hier herrscht "Dschungelkönig" Leroy, ein weißer Ex-Soldat, über seine Untertanen. Als eine Gruppe alliierter Offiziere landen, um die Einheimischen gegen die japanischen Besatzer zu unterstützen. Doch sie haben die Rechnung ohne Leroy gemacht, der die Insulaner aus dem Kriegsgeschehen heraus halten will. Doch als ihm zugesagt wird, Borneo werde nach dem Krieg unabhängig, lässt er sich zum Kampf überreden. Mit schrecklichen Folgen ...

Klar, die dummen Wilden brauchen natürlich einen weißen Anführer, denn ohne diesen hätten sie ihr Land nicht im Griff. Warum sich Nick Nolte zu diesem Auftritt in dem Kriegsfilm von John Milius breitschlagen ließ, wird wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben. Abgesehen von der dämlichen Prämisse - der Film entstand nach einem Roman von Pierre Schoendorffer - ist dies nämlich nur ein ziemlich herkömmliches Urwald-Melodram, das streckenweise sogar langatmig wird. Bis Milius dann zum Schluss noch einmal so richtig die Fetzen fliegen lässt.

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