Zwei skurril wirkende Gestalten heizen in einem Cabrio durch die Wüste. Ein Off-Kommentar klärt schnell, dass die beiden völlig bedröhnt sind. Und schon nerven den Fahrer Schwärme von Fledermäusen. Den imaginären Flatterwesen versucht er sich mit einer Fliegenklatsche zu erwehren. Erstaunt erfährt man schließlich, dass der eine Drogen-Fuzzy, Duke genannt, ein Journalist und der andere, Dr. Gonzo, gar dessen Anwalt ist. Duke soll für ein Sportmagazin einen Artikel über das Wüstenrennen von Nevada schreiben. Aber dieser Auftrag wird im Jahr 1971 erteilt; zu einer Zeit, in der Berge von Intelektuellen bergeweise irgendwelche Drogen verschlungen haben ...

Zwischen Paranoia, Betrügerei und Kotzerei torkeln und wanken Johnny Depp und Benicio Del Toro durch den Film. Ex-Monty-Python Terry Gilliam gelang es wieder einmal, nach dem gleichnamigen Bestseller von Hunter S. Thompson das berauschende Leben jener Tage samt ihren Wahnvorstellungen eindrucksvoll auf Zelluloid zu bannen. Besonders gut ist das sich bewegende Teppichmuster, dass an Personen hoch rankt.

Foto: WDR/Degeto