Gegen Ende des Ersten Weltkriegs fliegt plötzlich ein Fußball in den französischen Schützengraben - ist das die deutsche Aufforderung zum Waffenstillstand? Doch der unnachgiebige Leutnant Saint-Jean will seine Stellung nicht aufgeben. Als er seinen Männern befiehlt, ein minenverseuchtes Waldstück auszukundschaften, treffen die zwar keine gegnerischen Soldaten, aber auf einem verlassenen Gut hält ihnen plötzlich die schöne Bäuerin Sylvaine ihre Flinte vor die Nase ...

Eine starke Kriegsgeschichte, von dem französischen TV-Spezialisten Jean-Louis Lorenzi mit viel Fingerspitzengefühl und zum Teil augenzwinkerndem Humor inszeniert. Der Lohn liess nicht lange auf sich warten: "Feindliche Waffenbrüder" gewann auf den französischen Festivals in Luchon (2003) und Reims (2004) den Publikumspreis als bester Film, darüber hinaus wurde er in Luchon für die beste Filmmusik und in Reims für das beste Drehbuch prämiert. Entzückend: Cristiana Réali als Bäuerin Sylvaine, die Filmfreunden vielleicht in Werken wie "Das unheimliche Haus" oder "Alles für die Liebe" aufgefallen sein könnte.