Das skurrile Friseur-Ehepaar Donna und Donald Dasher entwickelt die obskure Theorie, daß Schönheit und Verbrechen miteinander in Beziehung stehen. Die beiden bauen eine fette, durch ein Säureattentat entstellte Frau zum Star auf, der schließlich auf dem elektrischen Stuhl landet.

Da haben sich zwei gesucht und gefunden: der Trash-King und der "Transi" - John Waters und Fettmops Divine. Nach dem Motto: "Schräger geht's nimmer" drehten beide "Female Trouble" und schufen Kult. Divine spielt die Hauptrolle. Ja, der Eindruck entsteht, als habe Regisseur John Waters nicht zu knapp Biographisches vom voluminösen Transvestiten in die schräge Story einfließen lassen. Ob der "film-dienst" dies erkannte, ist fraglich. Spröde doziert er über "Female Trouble": "Ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Tabus eine bewußt geschmacklose, laute und zynische Satire auf die Fetische von Jugend, Schönheit und Schlankheit".