Italien, Anfang der Sechzigerjahre. Signore Moricone ist total verschuldet. Gemeinsam mit seiner Frau und der hübschen Tochter Rosella fährt er dennoch ans blaue Meer. Allerdings nicht ohne Hintergedanken, denn dort hofft er auf eine gute Partie für seine heiratsfähige Tochter, damit die Geldnot der Familie ein Ende findet. Schon bald scheint Moricones Plan aufzugehen. Am Strand erscheint ein junger Baron, der von dem Schloss und großen Ländereien seines Vaters schwärmt. Als die Eltern jedoch dahinter kommen, dass der junge Mann aus ähnlichen Verhältnissen kommt wie sie, ist es bereits zu spät - die jungen Leute sind rasend ineinander verliebt ...

Wer will hier wen über den Tisch ziehen? Das ist die Frage in Filippo W. Rattis ("Zehn Italiener für einen Deutschen") typischen Sechzigerjahre-Spaß, in dem die Liebe schließlich über den Geschäftssinn und die Geldgier siegt. Als Rosella ist die seinerzeit gern besetzte Valeria Fabrizi ("Dunkle Geschäfte", "Mit Damenbedienung") zu bewundern, an ihrer Seite ist der Brite Anthony Steel ("Winnetou II") als Möchtegern-Baron zu sehen. Steel war übrigens von 1956-1959 mit Sexbombe Anita Ekberg ("Das süße Leben") verheiratet.

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