Im Auftrag seiner Mutter reist Thomas Laurends nach Ungarn, um für das Gestüt seiner Familie neue Pferde zu kaufen. Der junge Herzensbrecher hat große, romantische Vorstellungen von dem geheimnisvoll anmutenden Land. Das merkt auch seine Freundin Karin, die sich prompt einer Reisegruppe anschließt und ihm folgt. Während sie das Interesse des Reiseleiters Alfi weckt, macht Thomas die Bekanntschaft der hübschen Ungarin Tery - nur merkt er zunächst gar nicht, dass sie sich auf den ersten Blick in ihn verliebt hat. Bei einem unfreiwilligen "Ausflug" in ein ungarisches Dorf sprühen dann aber doch die amourösen Funken ...

Franz Josef Gottlieb ("Durchs wilde Kurdistan", "Der schwarze Abt") inszenierte diesen Sechzigerjahre-Spaß des deutschen Unterhaltungskinos, der auf sanft-ironische Weise mit Länderklischees und Puszta-Romantik spielt. Götz George gibt hier in einer seiner ersten Hauptrollen nicht den spröden Macho, sondern einen lässigen Herzensbrecher, Dietmar Schönherr ("Schachnovelle") überzeugt als verliebter Reiseleiter und Gisela Uhlen ("Die Ehe der Maria Braun") als distinguierte Mutter.

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