Mr. Bird ist Vertreter für landwirtschaftliche Maschinen, sein Leben ist bisher ohne Höhen und Tiefen verlaufen. Doch ein Arztbesuch krempelt sein Leben vollkommen um: Er leidet an der tödlichen "Lampington"-Krankheit, so genannt nach ihrem Entdecker, und hat nur noch einige Wochen zu leben. Mr. Bird beschließt, diese letzten Wochen endlich einmal zu leben. Kurz entschlossen hebt er alle Ersparnisse von seiner Bank ab, reist in einen mondänen Badeort und quartiert sich dort im feudalsten Hotel am Platze ein. Obwohl er sein Geheimnis niemandem anvertraut, gibt ihm das Wissen um seinen nahen Tod eine Aura, die die Menschen magisch anzieht Er, der nie vorher Freundschaften geschlossen hat, der den Frauen gegenüber krankhaft schüchtern war, sieht sich plötzlich von weiblicher Schönheit umschwärmt, von vornehmen Herren der obersten Gesellschaftsschicht und der Hochfinanz umworben...

Regisseur Henry Cass inszenierte diese witzige Komödie nach einem Drehbuch des englischen Dramatikers und Erzählers J. B. Priestley (1894 - 1984), der auch als Koproduzent verantwortlich zeichnete. Die Darstellung des schüchternen Mr. Bird gehört zu den Glanzleistungen des Charakterdarstellers Alec Guinness, der durch Komödien wie "Adel verpflichtet", "Der Mann im weißen Anzug", "Der Schlüssel zum Paradies" und vor allem durch "Ladykillers" (1955) Weltruhm erlangte und englische Filmgeschichte schrieb.