Die junge Kimberley ist mit ein paar Freunden unterwegs in einen Wochenendausflug, als sie eine schreckliche Vorahnung hat: Ein Lkw verliert seine Ladung - Baumstämme! - und löst damit eine Katastrophe aus. Kimberley blockiert mit ihrem Wagen die Auffahrt und rettet so einer ganzen Reihe von Menschen das Leben. Doch es dauert nicht lange, bis der erste der Glücklichen bei einem absurden Haushaltsunfall sein Leben lässt, und dann geht es Schlag auf Schlag. Die Geretteten schließen sich zu einer Selbsthilfegruppe zusammen, zu dem sie die einzige Überlebende des ersten Teils als Beraterin holen. Nutzt alles nichts ...

Der erste "Final Destination" stach unter den so genannten "Dead Teenager Movies" (vgl. "Scream - Schrei des Todes" oder "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast") durch seine relativ originelle Story hervor, die immerhin ein bisschen mehr bot als das übliche Zehn-kleine-Negerlein-Spielchen. Potenzial für eine Fortsetzung war durchaus gegeben. Doch dieser Aufguss beschränkt sich ganz auf die zynischen Aspekte des Themas und verzichtet darauf, aus der Geschichte eine innere Spannung zu entwickeln. Hier reicht es nicht mehr, wenn die Leute auf möglichst hanebüchene Weise den Tod finden; sie werden in derben, teilweise extrem unappetitlichen Splatter-Szenen buchstäblich zu Brei verarbeitet oder in Stücke gehackt oder aufgespießt. Dabei zeichnet das Drehbuch die Opfer von vornherein als unsympathisch und/oder strohdumm: Das entbindet den Zuschauer von der unangenehmen Last, für die Figuren mehr Anteilnahme als für ein blutiges Schnitzel zu entwickeln - ein Film, der ausschließlich damit unterhalten will, dass harmlose Alltagsmenschen auf grausige Art den Tod finden.

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