Ivan Tibor hat früher für die Sowjetarmee gearbeitet, ist aber aus Gewissensgründen in die USA übergelaufen. Eine außergewöhnliche Begabung hat ihm einen Job bei einer Spezialabteilung des Verteidigungsministeriums verschafft: Ivan kann per Telekinese die Struktur von Molekülen verändern. Einfacher formuliert: Er ist ein wandelnder Sprengsatz. Ivans Wunsch, sein Talent in den Dienst der Demokratie zu stellen, hat sich allerdings nicht erfüllt. Er ist wieder auf der Seite der "bad guys" gelandet - manipuliert von dem hochrangigen Militär Garland Vaughn, der mit einigen Rüstungsunternehmern einen Geheimbund gegründet hat. Die Verschwörer, die sich als "Obere Klasse" bezeichnen, fürchten das Ende des Kalten Krieges und den Einbruch ihrer Profite. Um das zu verhindern, soll Ivan eine Reihe von Sabotageakten begehen, die politische Spannung erzeugen - wenn es sein muss, bis hin zum Ausbruch eines Weltkriegs. Aber Ivan sprengt die Fabriken des Syndikats in die Luft...

Eine Regierung, der nicht zu trauen ist, eine Verschwörung des militärisch-industriellen Komplexes und ein Mann mit zerstörerischen übersinnlichen Fähigkeiten: Peter Yuvals überdrehter Thriller ist zwar deutlich am Ende der Achtzigerjahre angesiedelt, könnte aber fast eine "X-Akte" sein. Für Farbe sorgt neben dem kuriosen Plot und den Effekten die Besetzung: Christopher Plummer spielt mit Hingabe den Finsterling, Jack Lemmons Sohn Chris präsentiert sich als schusseliges Genie, und Martin Landau gibt als Admiral auf Rente eine seiner "ehrlichen B-Movie-Vorstellungen".