Ein schöner Morgen an der US-Ostküste. Aber es scheint keine Sonne mehr! Seltsame Energien haben den Mond aus seiner Umlaufbahn gedrängt. Und in nur zehn Tagen wird er auf die Erde stürzen. Nur einer kann die Zerstörung verhindern: Footballspieler und Superheld Flash Gordon. Zusammen mit Dr. Zarkov und der bezaubernden Dale Arden fliegt er in einer Rakete zum Planeten Mongo. Dort herrscht der unbarmherzige Kaiser Ming zusammen mit seiner lasziven Tochter Aura. Flash Gordon und seine Begleiter geraten in einen Strudel fantastischer Ereignisse ...

Nach den 1934 erstmals in US-Zeitungen erschienenen Comic-Strips des Zeichners Alex Raymond um seinen Helden Flash Gordon, der bereits in den Dreißigerjahren Gegenstand mehrerer Verfilmungen wurde, inszenierte Regisseur Mike Hodges ("Get Carter") diesen kunterbunten wie trashigen Sciencefiction-Spaß mit viel Slapstick und Ironie. Durchaus prominent besetzt, schlüpfte der ehemalige US-Marine und Ex-"Playgirl"-Coverman Sam J. Jones in die Rolle des berühmten Comic-Helden und wurde für den Razzie-Award als schlechtester Schauspieler nominiert. Zum Glück für Jones spielte Singer/Songwriter Neil Diamond in Richard Fleischers "The Jazz Singer" (1980) noch schlechter und schnappte ihm den berüchtigten Preis vor der Nase weg. Trotzdem ist "Flash Gordon", wenn man sich auf den Humor einlässt, eine augenzwinkernde, mit der Musik von Queen unterlegte Hommage an den Comic-Helden.

Foto: ARD/Degeto