An Floridas Küsten bei Miami machen das Aussterben der Fische und die Taifune den Fischern das Leben schwer. Sandy, der Sohn des Fischers Porter Ricks, nimmt sich eines Delfins an, der von einem unerfahrenen Unterwasserjäger verletzt wurde. Flipper, so nennt Sandy den Findling, wird wieder gesund. Dank seiner Schwimmkünste gelingt es dem Jungen, Flipper zu zähmen ...

Der Erfolg des ersten Flipper-Films war so groß, dass danach eine 88-teilige, ebenso erfolgreiche Fernsehserie folgte. Flipper wurde in den Siebzigerjahren nacheinander von sechs Delfinen gespielt. Ihr Trainer Rick O'Barry kündigte, nachdem eines der Tiere, das Delfin-Weibchen "Kathie", an einem Herzanfall starb. Der letzte Delphin-Darsteller der Serie lebte bis Ende der Achtzigerjahre im "Seaquarium" von San Diego in dem eigens für die Dreharbeiten gebauten Becken. Die Dressurtechniken waren sehr sanft, und es wurde nur mit positiver Stimulierung gearbeitet: richtig verstandene und gut dargestellte Handlungen wurden regelmäßig belohnt, während der Trainer auf Irrtümer nur mit Gleichgültigkeit reagierte. Das war der Beginn des Delfinschutzes und der großen, bis heute anhaltenden Begeisterung für dieses intelligente Säugetier.

Foto: ARD/Degeto