Eine von Stimmenhalluzinationen geplagte ältere Dame, verarmt und einsam, kommt unerwartet zu Geld, als ihr Sohn die Beute eines Banküberfalls in ihrer Wohnung deponiert. Die naive, im Umgang mit Menschen vollkommen unerfahrene Frau wird ausgeraubt und kommt erst langsam wieder zu Kräften. Für kurze Zeit lebt sie mit ihrem unsteten Ehemann, bis der in kriminelle Machenschaften verwickelt wird und sie erneut verlässt.

Diese fesselnde Mischung aus Psycho- und Sozialdrama überzeugt vor allem durch Hauptdarstellerin Edith Evans, die für die Rolle der Mrs. Ross mehrfach ausgezeichnet wurde. So erhielt sie etwa den silbernen Bären bei den Berliner Film-Festspielen.