Der mexikanische Stierkämpfer Luis Bello wird als Volksheld gefeiert. Als er jedoch von einem Stier ernsthaft verwundet wird, kann er seiner Angst kaum mehr Herr werden. Seine Fans wenden sich von ihm ab, nur sein Manager und die schöne Linda halten zu ihm ...

Nach einer Romanvorlage des Malers und Autors Thomas Calloway "Tom" Lea III (1907-2001, "Heiße Grenze") drehte Regisseur Robert Rossen ("Alexander der Große", "Haie der Großstadt") dieses atmosphärisch dicht in Szene gesetzte Melodram im Stierkampfmilieu. An der Seite der Hollywood-Stars Mel Ferrer und dem einmal mehr kraftvoll aufspielenden Anthony Quinn ist die aus Prag stammende Tschechin Miroslava zu sehen, die in den Dreißigerjahren mit ihren Adoptiveltern nach Mexiko gezogen war. Dort begann sie auch eine Model- und Schauspielkarriere und war unter anderem in Luis Buñuels "Das verbrecherische Leben des Archibaldo de la Cruz" zu sehen. Die Satire sollte ihr letzter Filmauftritt sein. Am 9. März 1955 fand man die gerade einmel 30-jährige Schönheit, die eigentlich Miroslava Sternova hieß, tot in ihrem Bett. Sie hatte sich mit einer Überdosis Schlaftabletten das Leben genommen. Der Grund: die unerwiderte Liebe zu einem Mann.

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