Nach einer Idee von Christoph Schlingensief startete Regisseur Hans-Joachim Paczensky im April 2002 ein TV-Projekt, das geistig und körperlich Behinderte bewußt in den kreativen Prozeß des Fernsehmachens einbeziehen sollte. Nach Dreharbeiten im April und Mai des Jahres gingen die Freakstars 3000 am 8. Juni erstmals auf Sendung. Die sechsteilige Reihe bescherte dem Jugend- und Musiksender Viva Traumquoten und löste eine Debatte um die Alltäglichkeit von Behinderung aus, innerhalb derer auch Albträume wahr werden...

Angelehnt an Casting-Shows wie "Deutschland sucht den Superstar" oder "Popstars", wo selbsternannte Tanztrainer und Psychotherapeuten Retortenbands wie etwa die "No Angels" oder "Bro'Sis" formten, zieht sich das Casting für die Band "Mutter sucht Schrauben" durch alle "Freakstars"-Folgen. Vom ersten Vorsingen bis hin zum Premierenauftritt und zum Release des Debütalbums zeigt das Regieduo Paczensky/Schlingensief in seiner Parodie die Mechanismen der Castingshows.