Als ein Unbekannter scheinbar wahllos Wohnungstüren in ganz Paris mit einem rätselhaften Symbol bemalt, vermutet Kommissar Adamsberg zunächst nichts Beunruhigendes. Als er von einem Historiker jedoch die Bedeutung der vermeintlichen Schmierereien erfährt und Paris von einer Reihe grausiger Todesfälle erschüttert wird, gerät er ins Zweifeln. Alles deutet auf die Rückkehr der Pest hin ...

Nach dem 2001 erschienenen Roman "Pars vite et reviens tard" von Frédérique Audoin-Rouzeau alias Fred Vargas drehte Regisseur Régis Wargnier ("Indochine, "Eine französische Frau", "Est-Quest - Eine Liebe in Russland") diese Kinoadaption und gleichzeitig den ersten Film um den französischen Ermittler Adamsberg, der hier von José Garcia ("Die Axt") verkörpert wird. Hierzulande nur auf DVD erschienen, wird Wargnier der literarischen Vorlage in ihrer Vielschichtigkeit jedoch nur bedingt gerecht. Vielmehr handelt es sich bei "Fliehe weit und schnell" lediglich um einen routiniert in Szene gesetzten Polizeithriller. Da sind die von Josée Dayan mit Jean-Hugues Anglade fürs Fernsehen in Szene gesetzten Vargas-Krimis ("Fred Vargas: Bei Einbruch der Nacht", "Fred Vargas: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord" sowie der Zweiteiler "Fred Vargas: Der vierzehnte Stein") zum Teil deutlich besser. Achten Sie auf den großen französischen Charakterdarsteller Michel Serrault in einer seiner letzten Rollen!

Foto: ZDF/Laurent Dailland