Der Büroangestellte Fritz Meyer träumt vom großen Geld. Beim Urlaub in Italien lernt er "La dolce vita" der Schönen und Reichen kennen. Zunächst glaubt er, all seine Träume wären wahr geworden, doch nachdem er mit Falschspielern, Halsabschneidern und Playboys Bekanntschaft gemacht hat, vergeht ihm schnell die Lust am süßen Leben ...

Regisseur Paul May, der 1954 mit dem Kriegsdrama "08/15" einen großen Publikumserfolg feiern konnte, drehte diese anspruchslose Komödie, die ganz auf Hauptdarsteller Freddy Quinn zugeschnitten ist, mit viel Musik. Quinn, der "ewige Junge von St. Pauli" wurde 1951 in einer Kiez-Bar entdeckt und feierte in den Fünfzigerjahren mit Schlagern wie "Heimweh", "Die Gitarre und das Meer" und "Junge komm bald wieder" in Deutschland große Erfolge, die sein Image als Fern- und Heimwehtroubadour prägten. Doch Quinn war seinerzeit auch ein begabter Entertainer und Schauspieler. Seit seinem Schauspieldebüt in "Canaris" (1954) sah man ihn in über 25 Filmen, darunter auch die in den Fünfziger- und Sechzigerjahren beliebten "Freddy"-Filme. Anfang der Sechziger stand Quinn sogar kurz vor einer internationalen Karriere, als er in New York Bert Kaempfert kennenlernte, der den Welthit "Spanish Eyes" für ihn schrieb. Doch die Veröffentlichung scheiterte an Vertragsstreitigkeiten.

Foto: Kinowelt