Rainer ist TV-Produzent und als solcher ein Überflieger, der mit seinen stumpfsinnigen Shows für die breite Masse einen Quotenerfolg nach dem anderen einfährt. Doch der Ruhm und vor allem der ständige Kokskonsum sind ihm zu Kopf gestiegen. Erst als er mit voller Absicht von einer jungen Frau, die ihn für den Tod eines geliebten Menschen verantwortlich macht, gerammt wird, beginnt Rainer, über sein Leben und seine Arbeit nachzudenken. Als er erkennt, dass Geld nicht alles ist, macht er sich auf einen Feldzug gegen die Unterhaltungsindustrie und deren Quoten-Wahn...

Während "Die fetten Jahre sind vorbei“ noch halbwegs funktionierte (vor allem an der Kinokasse), nervt diese Satire von Regisseur Hans Weingartner von der ersten Minute an. Natürlich ist die Medienkritik durchaus angebracht, aber die Naivität der Hauptfiguren und deren oftmals idiotisches Handeln ist nicht mal charmant, sondern schlicht blauäugig. Auch wenn man diesen Quatsch als kritische Utopie betrachtet, steigert das den Unterhaltungswert in keiner Weise.

Foto: Kinowelt