Durch einen Busunfall wird die lebenslustige, junge Frida Kahlo 1925 so schwer verletzt, dass sie zunächst ans Bett gefesselt bleibt. In dieser Situation malt sie sich ihren ganzen Frust von der Seele und schafft es schließlich mit eisernem Willen, ihre Beine wieder zu gebrauchen. Als sie auf den berühmten Maler Diego Rivera trifft, dauert es nicht lange, bis die beiden das aufregendste Paar der mexikanischen Kunstboheme sind. Gemeinsam stehen sie nicht nur auf Seiten der Revolution, sondern sorgen auch in der Kunstwelt für Aufsehen und Skandale ...

Dieses Herzensprojekt von Hauptdarstellerin Salma Hayek, die für ihre schauspielerische Leistung für den Oscar nominiert wurde, erweist sich als opulente Biografie einer ungewöhnlichen Frau. Hier geht es weniger um die Auseinandersetzung mit ihrer eigenwilligen Kunst (wie es etwa Paul Leduc 1984 mit seinem Film "Frida Kahlo - Es lebe das Leben" machte), als um das Bild einer starken Frau, die allen widrigen Umständen des Lebens trotzte und ihren Weg fand. Regisseurin Julie Taymor ("Titus") verstand es bestens, die skurrilen Bilderwelten Frida Kahlos in den Film einfließen zu lassen. Oscars gab's 2003 für die beste Filmmusik und das beste Make-up.

Foto: StudioCanal