Der junge Schiller, dessen Leidenschaft dem Schreiben und Dichten gilt, muss unter Zwang auf die Militärakademie, den ganzen Stolz des Herzogs von Württemberg. Abgestoßen von der Brutalität des militärischen Alltags mit Zucht und Drill schreibt er sein Drama "Die Räuber", das er später anonym veröffentlicht. Die Uraufführung in Mannheim wird ein großer Erfolg. Doch nach einer Aussprache mit dem Herzog fällt er in Ungnade und muss das Land verlassen.

Die kunstvoll inszenierte Biographie von Herbert Maisch entzweit auch heute noch die Filmkritiker: Während die einen darin einen Protest gegen die politischen und gesellschaftlichen Zustände im Jahr 1940 sehen, finden andere in der Figur von Schiller die Ideologie der Nationalsozialisten wieder, die zu dieser Zeit ihre großen Kriegserfolge feierten.

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