Als im Herbst 1989 in Berlin die Mauer fällt, jubeln die Bewohner der ganzen Stadt. Unter ihnen ist auch der Ostberliner Veit, der sein Begrüßungsgeld nutzen will, um nach San Francisco, den westlichsten Punkt der Erde, zu reisen. Als er seinem Freund Tom davon erzählt, ist der gleich Feuer und Flamme und will unbedingt mitkommen. Was Tom nicht weiß: Veit will eigentlich seinen in Amerika lebenden Vater suchen. Da das Geld nur bis New York reicht, versuchen sich die beiden in der unbekannten Welt zurechtzufinden. Da nützt es nicht allzu viel, dass sie gerade einmal das Wort "Friendship!" kennen ...

Markus Goller drehte das ungewöhnliche Road-Movie als Tragikomödie, in der sich die beiden Protagonisten als weltmännische Ossis versuchen, um meist kläglich zu scheitern. Dabei probieren sie durchaus witzige Unternehmungen (etwa als Verkäufer zertifizierter Mauersteine aus Berlin oder als alberne Stripper), um irgendwie an Geld zu kommen. Aber eine sympathische Geschichte und durchaus charmante Darsteller machen noch keinen perfekten Film. Zu viel sieht leider zu billig aus. Dennoch: unterhaltsam ist das Ganze.

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