Es ist ein typischer Sonntagmorgen bei Familie Gruber im bayerischen Dorf Frühling: Während Mutter Steffi schon zur Arbeit ins Hotel musste und Vater Georg noch schläft, macht sich die sechsjährige Tochter Emma mit dem Fahrrad auf den Weg zu ihrem Opa. Mit im Gepäck hat sie ihr kleines Kaninchen. Das kann nicht gut gehen: Bis Georg seine Tochter eingeholt hat, liegt das Rad in der Wiese, und das flinke Tier ist entwischt. Die fröhliche Verfolgungsjagd über die Felder endet jäh: Zwar bekommt Georg das Kaninchen wieder zu fassen - doch um den Preis eines ernsthaften Hexenschusses. Als Steffi Gruber sich wenig später in der Klinik nach dem Zustand ihres Mannes erkundigt, erhält sie die erschütternde Nachricht, dass Georg wegen einer Medikamentenallergie ins Koma gefallen ist. Seine Organe versagen, wenig später ist er tot.