Wenn zwei Generationen aufeinandertreffen, die etwa 50 Jahre Lebenserfahrung trennt, dann führt das meist zu Konflikten. So auch im Fall der abgebrannten Studentin Constance (Noèmi Schmidt), die notgedrungen in die Pariser Altbauwohnung von Monsieur Henri (Claude Brasseur) einzieht.

Der ältere Herr, der sein viel zu großes Apartment bisher nur mit seiner geliebten Schildkröte bewohnte, ist ein ausgewachsener Griesgram und hält wenig von Constances jugendlicher Heiterkeit.

Doch als diese nicht mehr genug Geld für die Miete aufbringen kann, kommt dem mürrischen Mann eine pfiffige Idee: Wenn Constance die Ehe von Henris Sohn Paul (Guillaume De Tonquédec) beenden kann, dann darf sie einige Monate mietfrei wohnen. Denn Monsieur Henri kann seine Schwiegertochter Valèrie (Frèdèrique Bel) nicht ausstehen.

Nach anfänglichem Zögern willigt Constance ein, und schon bald führt der gemeinsame Deal die so unterschiedlichen Mitbewohner näher zusammen.

Komödie mit Pariser Charme

Die Komödie von Ivan Calbèrac, der das Drehbuch verfasste und Regie führte, überzeugt durch ihren lokalen Charme, der französisches Flair aus allen Poren versprüht. Angefangen bei sehenswerten Aufnahmen der Hauptstadt Paris zu den Eigenheiten des mürrischen Monsieurs ist der humorvolle Film vor allem ein Tipp für Freunde des süd-westlichen Nachbarlandes.

Durch den Konflikt zwischen den Generationen und die herrlich ironische Intrige sollten aber auch alle anderen Zuschauer auf ihre Kosten kommen.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Frühstück bei Monsieur Henri":