China um die Jahrhundertwende. Fünf Mädchen wachsen zusammen in einem Dorf auf dem Lande auf. In ihren Familien müssen sie mit ansehen, wie grausam die Männer ihre Frauen behandeln. Als sie im heiratsfähigen Alter sind, sehen sie nur noch einen Ausweg, der Ehe zu entkommen...

Ein routiniert inszenierter Frauenfilm von Ye-Hung-Wei, der am Beispiel fünf junger Frauen die gesellschaftliche Stellung des weiblichen Geschlechts um die Jahrhundertwende thematisiert. Seinerzeit waren die Frauen den Männern unterstellt und jeglicher Rechte beraubt. Der Eintritt in die Erwachsenenwelt begann mit der Hochzeit und dem Verlust ihrer Persönlichkeit. Beim Filmfestival von Nantes wurde "Fünf Mädchen und ein Seil" mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.