Dokumentarfilmer Peter Mettler zeigt Episoden einer Reise, ob religiöse Massenveranstaltung in einem Flughafenhotel, Sprengarbeiten in Las Vegas, Spurenverfolgung in der Wüste Nevadas, Chemie und Straßenleben in der Schweiz und das Nebeneinander von Technologie und Göttern im heutigen Indien. Unterwegs finden sich überall die gleichen Themen: Lust auf Nervenkitzel, Glück, Schicksal, Glauben, Wahrnehmungserweiterung und die Sehnsucht nach Sicherheit in einer ungewissen Welt...

Was will der Filmemacher Peter Mettler seinen Zuschauern mit dem Psychotrip "Gambling, Gods and LSD" sagen? 18 Monate war er mit seiner Videokamera unterwegs, fing seine Sicht der Welt ein, insgesamt 50 Stunden Rohmaterial, das er hier auf drei endlos lange Stunden zusammenkürzte. Was zeigt er uns, unsichtbare Welten? Woody Allen formulierte einmal passend: "Gibt es eine Welt des Unsichtbaren? Wenn ja: Wie weit ist sie vom Stadtzentrum entfernt und wie lange hat sie geöffnet?" Wer auf oft nichtige audio-visuelle Eindrücke der Gegenwart fixiert ist und sie im eigenen Lebensumfeld nicht registriert, sollte sich Mettlers Film anschauen. Andere gehen besser in die nächste Kneipe und trinken ein Bier!