Der US-Amerikaner R. L. Stine, im Film dargestellt von Jack Black, ist der erfolgreichste Kinderbuchautor nach Joanne K. Rowling. Seine Buchreihe "Gänsehaut" ist seit Beginn der 90er-Jahre ein Hit und schaffte nun erstmals den Sprung in die Kinos. Der besondere Kniff dabei ist, dass Regisseur Rob Letterman nicht einfach eine der Geschichten adaptiert, sondern den Film um Autor Stine selbst spinnt, der wiederum mit seinen Geschöpfen konfrontiert wird.

Angriff der Gruselwesen

Ihren Ausgang nimmt die Handlung, als der Teenager Zach Cooper (Dylan Minnette) nach einem Umzug in Champ (Ryan Lee) und Hannah (Odeya Rush) schnell neue Freunde findet. Als er das Mädchen eines Tages besucht, erfährt er, dass sie die Tochter des berühmten Autors Stine ist.

Doch in dem Moment, in dem er ein ganz besonderes Buch aufschlägt, muss er entdecken, dass dieser sich die gruseligen Protagonisten seiner Werke gar nicht ausgedacht hat. Tatsächlich sind die Monster real, und Stines verbannt sie durch seine Arbeit in die Buchseiten. Nun wird ein Heer gefährlicher Wesen freigesetzt, das unbedingt wieder eingefangen werden muss.

Mit dem Charme vergangener Tage

Der zwar familienfreundliche, aber für kleine Kinder eher ungeeignete Gruselspaß will sich nicht mit Fantasyuniversen à la Potter messen. Vielmehr erinnert er an klassische Abenteuer wie Robin Williams' "Jumanji". Dabei wartet Lettemans Film mit gelungenen Gags und einem flotten Tempo auf. Allerdings weiß die Tricktechnik nicht durchweg zu überzeugen. 

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