Farmerstochter Elizabeth sucht und findet das Weite, um in New York Karriere zu machen. Die Rechnung geht tatsächlich auf: Ein Fotograf macht sie in kurzer Zeit zum Topmodel. Auf einer Party lernt Elizabeth einen Geigenvirtuosen kennen und lieben. Sie folgt ihm blind nach Paris und muss rasch erkennen, warum sich der Geiger an sie herangemacht hat: Sie soll ihm helfen, den Terroristenboss Rivas im Untergrund aufzuspüren. Denn schließlich lässt der böse Bube seine Bombenanschläge mit Vorliebe von schönen Frauen ausführen...

Aus dieser Handlung hätte der Herr Regisseur gleich drei Filme machen können - und alle drei wären nicht das Gelbe vom Ei gewesen. Zu konfus und konstruiert ist das Ganze. Als mysteriöser Geiger ist hier Rudolf Nurejew zu sehen, der zu den außergewöhnlichsten Tänzer-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gehörte. Ein gefeierter extravaganter Star, dem das Publikum in Ost und West zu Füßen lag. Nach seiner Flucht aus Russland in den Westen - auf dem Höhepunkt seiner Karriere - führte er ein ausschweifendes Leben, das tragisch endete. Mit 54 Jahren starb Nurejew an der Immunschwächekrankheit Aids. Regisseur Toback ist übrigens in einer Nebenrolle als Collage-Dozent zu sehen.