San Francisco 1887. Der ehrgeizige Bankkassierer James J. Corbett träumt von einer Karriere als Preisboxer. Über die charmante Millionärstochter Victoria Ware verschafft er sich Zugang zum exklusiven Olympic Club. Durch sein Talent erhält Corbett eine Sponsormitgliedschaft im Club und spielt sich als wichtigtuerischer Neuling auf. Mit Hilfe des geschäftstüchtigen Promoters Billy Delaney beginnt Corbett einen kometenhaften Aufstieg als 'Gentleman Jim'. Sein tänzerischer und spielerischer Boxstil und eine Reihe unerwarteter K.o.-Siege machen ihn schlagartig berühmt. Am 7. September 1892 ist er so weit, dass er sein früheres Idol herausfordern kann: den Schwergewichtsweltmeister John L. Sullivan ...

Errol Flynn ist hier in seiner erklärten Lieblingsrolle zu sehen. Raoul Walshs Boxerfilm von 1940 unterhält mit Tempo und Witz. Obwohl sich die Story nur vage an Corbetts Biographie anlehnt, gelang Walsh ein zeitloser und temperamentvoller Sportlerfilm über List, Lebenslust und Ehre. Zugleich ist sein Augen zwinkernd erzählter Film auch ein schwungvoller Rückblick auf jene frühen Jahre, in denen der Boxsport noch nicht ganz salonfähig und ein eher urwüchsiges Volksvergnügen war.

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