Ein paar Tage vor den landesweiten Parlamentswahlen des Jahres 1964 wird der ehemalige Besitzer und jetzige Manager der Getreidemühle in Rinton, Patrick Fuller , erhängt auf dem Dachboden aufgefunden. Einen Abschiedsbrief hat Fuller nicht hinterlassen, aber die Tür zum Büro wurde aufgebrochen, die Portokasse geleert und auch der Tresor geöffnet. Hat sich der Mann selbst getötet oder handelt es sich um einen gut getarnten Mord? Der Labour-Abgeordnete Geoffrey Pershore, der dem finanziell angeschlagenen Fuller die Mühle für einen Hungerlohn abgekauft hatte, ist über einen Mord so kurz vor den Wahlen wenig begeistert, hat er doch gute Chancen auf den Wahlsieg in seinem Bezirk. Fullers Frau vermutet eine Affäre ihres Mannes mit der minderjährigen Sekretärin Julie, doch das stellt sich sehr schnell als kalte Spur heraus. Als Inspector Gently und Sergeant Bacchus herausfinden, dass Mrs. Blythely die Geliebte des Opfers gewesen ist, rückt auch der Müller Henry Blythely kurzzeitig in den Kreis der Verdächtigen ...

Und wieder ein spannender Krimi mit gelungenen Charakterzeichnungen im stimmigen Sechzigerjahre-Ambiente von Regisseur Ciaran Donnelly nach den beliebten Roman-Figuren von Alan Hunter. Donnelly, der nach der Drehbuchvorlage von Mick Ford inszenierte, knüpft hier nahtlos an die Qualität seiner Gently-Krimis "George Gently - Der Unbestechliche - Der Verbrannte", "George Gently - Der Unbestechliche - Die Schuld der Väter" und "George Gently - Der Unbestechliche - Böses Blut" an.

Foto: ZDF/Bernard Walsh