In über vier Stunden widmet sich dieses Epos der blutigsten und längsten Schlacht des US-amerikanischen Bürgerkriegs, die bei Gettysburg drei Tage lang geschlagen wurde und die am 1. Juli 1863 zugunsten der Nordstaaten ihr Ende fand.

In grandiosen Bildern schildert Regisseur Maxwell ("Kleine Biester") Probleme, Gedanken und Ängste von Offizieren und Soldaten beider Kriegsparteien, zeigt taktische Geplänkel und strategische Fehler wie Raffinessen und läßt auch die unglaubliche Brutalität der Schlacht-Gemetzel dieses Krieges nicht außen vor. Dabei badet er aber nicht in überflüssigen Spletter-Effekten. Insgesamt einer der besten Filme des Jahres 1993, der - trotz herausragender und namhafter Besetzung - im Kino leider keinen Einsatz fand.