Als jüngste Tochter von drei Geschwistern wächst die junge Gia bei ihren Eltern in Philadelphia auf. Deren zerrüttete Ehe belastet sie stark. Als Gia elf Jahre alt ist, verlässt die Mutter die Familie, und die Kinder wachsen fortan bei dem Vater auf. 1977 hält Gina es nicht mehr zu Hause aus, und sie reist nach New York, um hier als Fotomodell zu arbeiten. Schon bald begräbt sie ihre Schüchternheit und überzeugt mit glänzendem Aussehen und charismatischen Auftreten die Besitzerin der Top-Model-Agentur Wilhelmina Cooper. Sofort reißen sich die besten Fotografen der Welt um das junge Model, das durch seine natürliche Art vor der Kamera begeistert. Doch der schnelle Erfolg, Glamour und zahlreiche durchgemachte Nächte in New Yorker Szenetreffs hinterlassen bald ihre Spuren ...

Mit dieser vielfach preisgekrönten Biographie verfilmte Regisseur Michael Cristofer ("Body Shots", "Original Sin") die wahre Geschichte des US-Models Gia Carangi, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren die Modewelt eroberte und heute als eines der ersten Supermodels überhaupt gilt. Als häufiger Gast im "Studio 54" kam die Schönheit, die sich offen zu ihrer Bisexualität bekannte, mit harten Drogen in Kontakt, schwere Schicksalsschläge forcierten ihre Sucht. Als sie zuletzt alle Aufträge verlor, arbeitete sie sogar als Prostituierte. 1986 verstarb Gia Carangi im Alter von nur 26 Jahren an den Folgen der Immunschwäche-Krankheit Aids. In der Hauptrolle gibt Angelina Jolie eine Paradevorstellung ihrer Schauspielkunst, für die sie 1999 mit dem Golden Globe aös beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. Detailreich und mit viel Gefühl für die damalige Zeit in Szene gesetzt, gewann Kameramann Eric A. Sears den begehrten Emmy, ebenfalls einen Golden Globe erhielt Faye Dunaway für die beste Nebenrolle als Gias Agentin Wilhelmina Cooper.

Foto: Tele 5