Mit seiner Relativitätstheorie stößt Albert Einstein (1879-1955) das Tor zu einer neuen Zeit auf. Das naturwissenschaftliche Weltbild von Generationen gerät ins Wanken. Zeit und Raum verlieren ihre Stabilität. Im Berlin der Zwanziger Jahre ist er eine Society-Größe, liebt Provokationen und hasst Konventionen. Nach Hitlers Machtübernahme kehrt er von einer USA-Reise nicht mehr zurück. In seinem berühmten Brief an Präsident Roosevelt warnt er vor der Gefahr einer deutschen Atombombe und stößt damit die Entwicklung einer amerikanischen Bombe an. Dass der geniale Physiker selbst am "Manhattan Projekt" teilnimmt, verhindert FBI-Chef Hoover, der ihn wegen angeblicher prokommunistischer Umtriebe Tag und Nacht bespitzeln lässt...

Erneut ein sehenswertes Dokudrama von Gero von Boehm ("Giganten - Humboldt – Ruf der grünen Hölle", "Giganten - Beethoven - Genie am Abgrund") aus der Reihe um die berühmtesten Deutschen. In die Rolle des einzigartigen Wissenschaftlers überzeugt hier Maximilian Schell, der das bittere und schwierige Privatleben des Forschers spürbar werden lässt. Im dokumentarischen Teil kommen Physiker, Hirnforscher und die Enkeltochter Einsteins zu Wort und versuchen, hinter das Geheimnis des einzigen Superstars der Wissenschaft zu kommen.