1862 tobt in Amerika der Bürgerkrieg. Nach der verlorenen Schlacht bei Antietam soll der weiße Nordstaaten-Colonel Robert G. Shaw ein Infanterie-Regiment bilden, das ausschließlich aus Schwarzen besteht. Gemeinsam mit seinem Freund Major Forbes macht er sich an die schwierige Aufgabe. Doch den Schwarzen, die endlich selbst für ihre Rechte kämpfen wollen, schlägt eine Welle von Rassismus und Ignoranz entgegen. Man verweigert den zukünftigen Soldaten Schuhe, Uniformen und Gewehre. Kampfeinsätze sind nicht vorgesehen, stattdessen werden die Neulinge zu Handwerksarbeiten und zur Plünderung eines Rebellendorfes eingesetzt. Gegen alle Widerstände seiner Vorgesetzten gelingt es Shaw jedoch, aus den Rekruten selbstbewusste Soldaten zu machen. Als das 54. Massachusetts-Regiment endlich steht, soll es ohne Deckung das als uneinnehmbar geltende Fort Wagner in South Carolina erstürmen. Am 18. Juli 1863 fallen tausend schwarze Soldaten in das Fort ein. Der Angriff wird abgeschlagen, fast die Hälfte des Regiments findet den Tod. Unter den Toten ist auch Shaw ...

Edward Zwick gelang ein beeindruckender Film über einen gern verdrängten Teil amerikanischer Geschichte. Im Bürgerkrieg, der auch ein Krieg gegen die Sklaverei war, ließen mehr als 700 000 Amerikaner ihr Leben, annähernd 40000 von ihnen waren Farbige. Zwick stützte sich auf die Briefe des Augenzeugen Colonel Robert Gould Shaw. Denzel Washington erhielt für seine schauspielerische Leistung den Oscar und den Golden Globe. Einen weiteren Oscar bekam Freddie Francis für seine beeindruckende Kameraarbeit. Außerdem gab es ein Oscar für den besten Ton.

Foto: Columbia