1861 spitzen sich in Amerika die politischen Zwistigkeiten zwischen der Union der Nordstaaten und einigen Südstaaten zu. Als Georgia auf seine Unabhängigkeit besteht, bleibt Präsident Lincoln nur der Kampf, um die Einigkeit der Union zu wahren. Was zunächst mit militärischen Aktionen gegen grenznahe Städte beginnt, weitet sich mehr und mehr zu einem brutalen Krieg aus. In Mitten der Kriegswirren befinden sich gottesfürchtige Konföderierten-General "Stonewall" Jackson und der Philosophie-Lehrer Joshua Lawrence Chamberlain, der seinen Dienst als Lieutenant Colonel antrat. Am Beispiel dieser beiden Männer zeigen sich die ganzen furchtbaren Ausmaße einer brutalen Material- und Menschenschlacht ...

Regisseur Ronald F. Maxwell hat offenbar gefallen an der mitunter minutiösen Darstellung des amerikanischen Sezessionskrieges gefunden. Denn nach seinem überaus bemerkenswerten Spektakel "Gettysburg" präsentiert er mit diesem ebenfalls Dreieinhalbstunden-Epos die Vorgeschichte zu der alles entscheidenden Schlacht. Dabei gelang ihm in brillanten Bildern - wiederum von Kameramann Kees Van Oostrum - erneut ein packendes, unglaublich aufwändiges Bürgerkriegsdrama mit viel Kampfgetümmel und Pathos. Nur wenige Längen und die oftmals allzu schmalzige Musik mindern den Sehgenuss.

Foto: Warner