In den 30er Jahren schuf Regisseur James Whale Meisterwerke des Horror-Genres wie "Frankenstein", "Frankensteins Braut" und "Der Unsichtbare". Im Jahre 1957 führt er jedoch ein zurückgezogenes Dasein. Denn da er kaum noch selbstbestimmt arbeiteen konnte und um als Homosexueller nicht ins Gerede zu kommen, verabschiedete er sich vor Jahren vom Filmgeschäft. Nach einem Gehirnschlag weiß er, dass er nicht mehr lange zu leben hat. So versucht er, seinen eigenen Tod zu inszenieren und benutzt dazu - ohne dessen wissen - seinen prächtig aussehenden Gärtner...

Bill Condon gelang eine brillante Charakterstudie mit herrausragenden Darstellern und bemerkenswerter Fotografie. Der Film bekam zu Recht einen Oscar für das Drehbuch. Besonders gut sind auch jene Erinnerungsmomente, in denen der einstige Regisseur sich an die Dreharbeiten zu "Frankensteins Braut" erinnert.