Scheinbar ziellos ziehen sie durch die römische Vorstadt - Vater Innocenti und sein Sohn, arm und ohne wahres Zuhause. Ein sprechender Rabe, zunächst verlacht, bringt ihnen die Geschichte des Heiligen Franziskus nahe, der im 12. Jahrhundert versucht hat, den Vögeln die christliche Nächstenliebe zu predigen. Die beiden versetzen sich in die Zeit und Situation des Franziskus und versuchen, seine Lehren im 20. Jahrhundert nachzuvollziehen ...

Nach seinem eigenen Drehbuch inszenierte Pier Paolo Pasolini diese meisterlich in Szene gesetzte Filmfabel, in der er eine poetische Meditation, die politische Ideologien und christliche Grundwerte humorvoll auf ihre Alltagstauglichkeit überprüft. In der Hauptrolle dieses Melodrams, das 1966 für die Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes nominiert war, brilliert der große italienische Komiker Totò in einer seiner letzten großen Filmrollen.

Foto: Filmgalerie 451