Die transsexuelle Christel ist die einzige Freundin der kratzbürstigen Kalli. Beide haben sich im Altenheim kennen gelernt, in dem Kalli jobbt und Christel für die Alten Musik zum Tanztee auflegt. In ihrer Freundschaft hat jeder seinen Part: Kalli gibt und fühlt sich mit ihren anscheinend so festen Standpunkten und Vorstellungen im Leben Christel überlegen, deren Freimütigkeit und Arglosigkeit sie belächelt und häufig belehrt. Doch Christel nimmt dies nur scheinbar hin. Die Freundschaft der beiden gerät auseinander zu brechen, als in der Sylvesternacht nicht nur ein neues Jahr, sondern auch der wortkarge Norman in das Leben der beiden tritt...

Mit einem stark authentischen Hintergrund schildert "Hab mich lieb!" eine Episode aus dem Leben einer der Jugend gerade entwachsenen Generation. Regisseurin Sylke Enders, Absolventin der Deutschen Film- und Fernsehakademie, drehte 2003 schon das Drama "Kroko". Bereits in diesem Werk arbeitete sie mit der im sächsischen Borna geborenen Arzthelferin Franziska Jünger zusammen, die in "Hab mich lieb!" die Rolle der Kalli erneut hervorragend und authentisch mit Leben füllt.

Foto: Basis