Victor wächst in einer Hippie-Kommune auf, in der die Erwachsenen den Bezug zur Realität ebenso verloren haben, wie den zu ihren Kindern. Allen voran Victors Mutter, die dem charismatischen Kommunen-Guru Insley sowie allerlei Narkotika verfallen ist. Der von Sex, Drogen und Rock-'n'-Roll geprägte Lifestyle der Alt-Hippies wird von ihren Kindern auf selbstzerstörerische Weise fortgeführt. Von den selbstvergessenen Erwachsenen vernachlässigt, fehlen Victor und den anderen Jugendlichen der Kommune Rückhalt und Orientierung. Als Victors Sandkastenliebe Becky in die Kommune zurückkehrt, um ihren todkranken Vater zu pflegen, scheint es, als könnten sich die beiden jene Zuwendung geben, die ihnen bislang fehlte. Doch nach einer exzessiven Kostümparty kommt es zur Katastrophe ...

Ein Film, an dem sich die Geister scheiden: Was für die einen ein kunstvoll in Szene gesetzter psychedelischer Trip ins Reich der Sekten inklusive Sex, Drugs und Unterdrückung ist, bewerten andere als unzumutbare Aneinanderreihung von Nackt- und Drogenszenen ohne jeden Sinn und Verstand. Als Sex besessener Kommunen-Guru ist der niederländische Hollywood-Export Rutger Hauer zu sehen, Hanna Hall (ja, die kleine Jenny Curran aus "Forrest Gump", "The Virgin Suicides") gibt die attraktive Becky und in die Rolle des durchgeknallten Hippie-Sohns schlüpfte TV-Serien-Profi Mark L. Young.

Foto: ZDF/John Fleenor