An Ego-Shootern mangelt es dem internationalen Videospielemarkt nicht. Sie erfreuen sich einer derartigen Beliebtheit, dass nicht nur die großen Reihen wie "Call of Duty" oder "Battlefield" regelmäßig neue Ableger bekommen, sondern auch immer wieder Clone aus dem Boden schießen.

Regisseur und Ko-Drehbuchautor Ilya Naishuller wagt nun den Versuch, den Blickwinkel des Protagonisten auch auf die Kinoleinwand zu bringen - wortwörtlich.

Wie ein Stehaufmännchen

So begleitet der Zuschauer den Kämpfer Henry, der sich durch eine Armee von Feinden schlägt. Sein Ziel ist, seine Frau Estelle (Haley Bennett), die von Kidnappern entführt wurde, zu retten. Hilfreich ist dabei, dass man ihn vor dem Antritt dieser Mission mit neuester Technik zu einem Supermenschen gemacht hat.

Aber die Widerstände auf seinem persönlichen Rachefeldzug sind nicht die einzigen, gegen die der knallharte Kerl antreten muss. Der zwielichtige Akan (Danila Kozlovsky) will nach dem Muster Henrys weitere Elitekämpfer erschaffen und sich so ein ganzes Regiment zusammenstellen.

Dagegen  kommt auch Henry nicht allein an. Zum Glück kann er auf die Hilfe von Jimmy (Sharlto Copley) bauen.

Mutiger Ansatz

Getreu seiner Vorlagen - Ego-Shootern - legt "Hardcore" ein ordentliches Maß an Action an den Tag, das besonders durch die rasanten Stunts erzeugt wird.

Im Zusammenhang mit dem Highlight des Films birgt dies allerdings gleichzeitig einen großen Nachteil: Aus der Ego-Perspektive sieht man oft nur ein Gewimmel von Armen sowie Beinen und die verwirrende Koordination der Hauptfigur.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Hardcore":