Heinz und Fred sind Vater und Sohn. Sie wohnen und arbeiten zusammen am Rande des Harzes in Sachsen-Anhalt. Auf dem eigenen Hof reparieren sie alte Maschinen, die manchmal auch liebevoll restauriert werden müssen. Dabei ist es dem ungleichen Paar egal, ob es sich um Autos, Schiffe oder Traktoren handelt oder ob der jeweilige Job bezahlt wird, Hauptsache man macht etwas...

So völlig uninteressant sind die beiden porträtierten Gestalten nicht. Man stellt sich allerdings bald die Frage, ob man dies im Kino sehen muss? Regisseur Mario Schneider sah sich erneut (nach seinem Doku-Debüt "Helbra") in seiner Heimat um und ist offenbar auf dieses Vater-Sohn-Gespann und deren eigenwilligen Vorstellung vom selbstbestimmten Leben gestoßen. Das Ganze ist zudem derart zäh erzählt, dass man sich mehr als nur einmal eine Fernbedienung zum Vorspulen wünscht.

Foto: Joachim Blobel