In Indonesien entkommt die französische Starmoderatorin und Journalistin Marie nur knapp dem sicheren Tod durch einen alles zerstörenden Tsunami. Zurück in Frankreich kann sie ihren Job kaum noch erledigen und muss immer wieder an ihr Nah-Tod-Erlebnis denken. In London dagegen verliert der kleine Marcus durch einen schrecklichen Unfall seinen Zwillingsbruder und kommt dennoch kaum von ihm los. Und in San Francisco versucht George, sein Leben als einfacher Arbeiter zu gestalten. Doch er kann die Vergangenheit nicht vergessen. Seit einer Gehirnoperation hat er die erstaunliche Fähigkeit, mit dem Jenseits in Kontakt zu treten – auch wenn er dies eigentlich nicht will. In London treffen die drei schließlich aufeinander ...

Zugegeben: Über diese Geschichte nach dem Drehbuch des zweifachen Oscar-Kandidaten Peter Morgan ("Frost/Nixon", "Die Queen") lässt sich streiten. Doch was Clint Eastwood hier an Schauspielführung, Kameraeinstellungen und Schnitt abliefert, ist höchste Filmkunst. Die Eingangssequenz mit dem Tsunami ist zwar erkennbar aus dem Computer, dennoch ungeheuer beängstigend. Die Schauspieler bieten allesamt Höchstleistungen und am Gesicht der Belgierin Cécile de France kann man sich gar nicht satt sehen.



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