Die Cellistin Jacqueline Du Pré gilt in den späten Sechzigerjahren als eine der herausragenden Musikerinnen auf ihrem Instrument. Sie heiratet den Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim, doch auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erkrankt sie an Multipler Sklerose und muss 1972 das professionelle Musizieren endgültig aufgeben. Ihre Schwester Hilary dagegen entscheidet sich früh für ein Leben als Hausfrau, heiratet und gründet eine Familie.

Nach dem Erfolg von "Shine - Der Weg ins Licht" über den durchgeknallten Pianisten David Helfgott ist dies ein weitere filmische Musikerbiographie, die durch ihre exzellenten Darstellerleistungen besticht. Sowohl Emily Watson als auch Rachel Griffiths wurden 1999 als beste Haupt-, bzw. Nebendarstellerin für den Oscar nominiert. Auch wenn sie letztlich leer ausgingen, schmälert das nicht ihre Leistung. Bemerkenswert ist auch die Einbeziehung der Musik, die als Kommentar zu Ereignissen oder Gefühlen eingesetzt wird. Jacqueline du Pré starb 1987 im Alter von gerade 42 Jahren nach langem Kampf gegen ihre tückische Krankheit.

Foto: ZDF/David Appleby