New Yorker Künstler-Ehepaar wechselt 1947 vom Psycho-Therapeuten ins geheimnisvolle Afrika, um seine Liebe zu erneuern und damit zu retten. Doch alles wird anders, als sich die beiden das vorgestellt haben. Der Komponist fängt sich Typhus, die Schriftstellerin wird freiwillig Sklavin eines Tuaregs. Ob sie jemals wieder nach Amerika zurückkehren werden, ist äußerst fraglich ...

Holt Sherry und Teegebäck: Bernardo Bertolucci ("Der letzte Kaiser") schwelgt wieder mal in großen Bildern. Und hat in Vittorio Storaro zu seinem Glück auch noch einen Kameramann, der die geheimnisvoll-schönen Farben Afrikas wunderschön einfangen kann. "Malerisch" war hier wohl das Lieblingswort der Filmcrew: malerisch die Bilder, malerisch (aber inhaltsschwach) die Dialoge, malerisch (aber unterfordert) die Darsteller. Der Film nach dem (fast) autobiographischen Buch von Paul Bowles, der auch im Film als Beobachter des Geschehens auftritt, ist schön, aber verwirrend. Ein Erlebnis für Schöngeister und alle, die hinter Platitüden oft den wahren Sinn des Lebens vermuten.

Foto: Kinowelt