Zunächst scheint es alltägliche Routine: Scheinbar gewöhnliche Menschen, die Tür an Tür in einer beschaulichen Wohnanlage am Stadtrand leben. Aber als dort innerhalb von 24 Stunden Dinah, eine junge Frau, ermordet und ein unbekannter Stadtstreicher tot im Müllhaus gefunden wird, beginnt Polonius in Wohnungen und Kellern zu ermitteln, deren Finsternis er nicht für möglich gehalten hätte. Als er Dinahs schillernder Lebensgefährtin Clarissa Weberknecht die Todesnachricht überbringt, erinnert ihn seine Assistentin Liz daran, dass er vor einem Jahr schon einmal mit der Bordellbetreiberin zu tun hatte: Es ging um den gewaltsamen Tod eines Ladenbesitzers, der gefesselt und blutig an einem Kreuz hing ...

Nachdem Regisseur Matti Geschonneck bereits 2008 nach einer Vorlage von Friedrich Ani ("Kommissar Süden und der Luftgitarrist", "Tatort - A g'mahde Wies'n") den Kriminalfilm "Todsünde" gedreht hatte, nahm er sich hier erneut einer Vorlage Anis an und setzte einen betulichen, aber dennoch packenden Kriminalfilm in Szene. Geschonneck setzte auch hier die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Drehbuchautorin Hannah Hollinger fort.