Die Teenager Iris, Astrud und Marie sind nicht auf den Mund gefallen. Die drei Mädchen wirken harmlos, aber sie sind gefährlich. Weil ihnen ihr Leben zu langweilig ist, vertreiben sie sich die Zeit mit makabren Wetten. Ray, Sänger einer skandalumwobenen Band, für den alle drei schwärmen, ist für so etwas gerade der Richtige. Nach einem Konzert wollen sie sich als Groupies von ihm abschleppen lassen: Wer es am längsten bei dem harten Kerl aushält, darf ihn dann für sich haben. Das Trio nistet sich im Loft des Rockers ein. Dort kann Ray nicht lange verbergen, dass er ganz das Gegenteil seinen Bühnen-Images ist: ein richtig netter Junge. Schnell will er die anstrengenden Mädchen wieder loswerden. Doch das ist leichter gesagt als getan. Seine Verehrerinnen haben die Tür verriegelt und den Schlüssel weggeworfen. Zunehmend bekommt die überdreht lustige Atmosphäre der Dauerparty Risse. In der Wohnung geschehen Dinge, die den Mädchen Angst einflößen. Es kommt noch schlimmer: Der geheimnisvolle Spin taucht auf. Er ist all das, was Ray in seiner Bühnenshow nur spielt - ein Monster...

Im Mai 1996 las Regisseur Jan Peter zufällig eine kleine Meldung in der tz Münchden, Lokalteil Regensburg. Es ging um Kids - und eine Drogenparty. Einer von ihnen fiel ins Koma, die anderen feierten zwei Tage lang weiter, während der Junge langsam starb. Diese Meldung verarbeitete Peter mit seinem Mitautor Yury Winterberg zu diesem abendfüllenden Spielfilm.